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Aprilmorgen

Die Blutbuche vor dem Haus bekommt gerade ihr Laub. Ein Krähenehepaar hat sich dort eingenistet, deren Nest man nun bald nicht mehr erspähen kann. Dafür höre ich sie immer wieder – was für ein starker Kontrast zu dem lieblichen Gesang der Singvögel! Aber auch sie ergänzen das Spektrum der Naturlaute, die mir immer lieber sind als alles andere. Ich öffne morgens nur die Tür – und sie dringen an mein Ohr. - Welch ein Privileg so wohnen und arbeiten zu dürfen! Dieser Klangteppich, diese MUSIK genügt mir voll und ganz, um in meinen Tag zu kommen – ich DENKE nicht einmal daran das Radio einschalten zu wollen… Wozu? Besser geht’s nicht.