Messpainting 2019

Eine wissenschaftlich entwickelte Kreativitätstechnik - für Maler/innen und (Noch?)-Nicht-Maler/innen

Den originalen Messpainting-Prozeß (nach Wolfgang Luthe) biete ich seit 1996 an.

Bitte nehmen Sie rechtzeitig einen der Info-Termine wahr!

Acht Wochen lang abtauchen in die tieferen Geheimnisse der Malerei. Dahin wo das Leben sitzt und schon so lange auf uns wartet. Grenzen der eigenen Vorstellungskraft überschreiten, sprengen… – oder einfach nur ausdehnen. Den Sprung ins Wortlose, Uninterpretierbare wagen. Dem Hässlichen begegnen, dem Ungelenken, dem Unangepassten, dem Naiven, dem Schamhaften… dem Frechen, Wilden, Zarten, Schönen: dem EIGENEN - wie auch immer es sich zeigen mag!

Einfach beobachten, was Bild werden will, vorbehaltlos, absichtsvoll-absichtslos.

Den originalen Messpainting-Prozeß (nach Wolfgang Luthe) biete ich seit 1996 an.


Im folgenden alle relevanten Details - und zum Ausdrucken unten auch nochmal als pdf.

Der MESSPAINTING-Prozeß

Der intensive MESSPAINTING-Prozeß wurde in den 1970er Jahren als „CMT“ – Creativity Mobilisation Technique von dem nach Canada ausgewanderten deutschen Arzt und Psychotherapeuten Wolfgang Luthe (1922-1985) entwickelt. Wolfgang Luthe war Mitbegründer des AUTOGENEN TRAININGS, er machte die heilsame Entspannungsmethode im englischsprachigen Raum bekannt und unterrichtete an verschiedenen Universitäten.

 

Auch die MESSPAINTING-Methode dient letztlich der Entspannung. Sie fördert den Flow, die Quelle von Kreativität und Lebensfreude, indem - durch eine bestimmte Art zu malen – körperliche, seelische und geistige Spannungen abgebaut werden.

Die Folge ist: wir werden spontaner, mutiger, lockerer. Wir beginnen unserer Intuition zu vertrauen…

 

Die MESSPAINTING-Methode ist mittlerweile Bestandteil einiger kunsttherapeutischer Ausbildungen, sie wird jedoch auch von Künstlern immer wieder gerne zur Lockerung eingesetzt. „Actionpainting für Manager“ und andere ähnliche Angebote, die mit dem MESSPAINTING verwandt sind, rücken Wolfgang Luthes ursprüngliches Ziel, nämlich die Mobilisierung der Kreativität, wieder in den Vordergrund.

Wer überlegt und den Pinsel bewegt mit der Absicht, ein Bild zu schaffen, wird die wahre Kunst der Malerei gewißlich verfehlen.

(aus der Zen-Tradition)


Ich selbst gehörte 1983 an der Kunstakademie in München zu den ersten Studenten, die den MESSPAINTING-Prozeß in Europa kennenlernen durften und verdanke ihm viel, was die Entwicklung meiner Malerei angeht.

Leiterin damals war die Psychologin Dr. Gertraud Schottenloher, die in den USA auf die Methode gestoßen war und später lange Jahre an der Akademie den Lehrstuhl für Kunsttherapie inne hatte.

Seit 1996 habe ich den MESSPAINTING-Prozess mehrfach selbst angeleitet. Ich freue mich, wenn auch in 2019 wieder eine Gruppe dafür zusammen findet.

 

Zur Beachtung:

Ich biete die Methode immer in voller Länge an – erst dann entfaltet sie ihr ganzes Potential und unterscheidet sich merklich von „mal 3 Tage messpainten“.


Beschreibung
MESSPAINTING ist ein intensiver Malprozeß, der sich verbindlich über einen Zeitraum von acht Wochen erstreckt.
Die Teilnehmer einer MESSPAINTING-Gruppe malen mindestens drei bis vier Mal pro Woche je eine dreiviertel Stunde lang alleine bei sich zuhause an einem speziell dafür eingerichteten Platz.
(Dazu erhalten Sie an dem INFO-ABEND detaillierte Anweisungen.)

 

In grobmotorischen Bewegungen, wird mit breiten Pinseln im Stehen gemalt – vorwiegend auf Zeitungspapier. Für kein Blatt sollte länger als zwei Minuten benötigt werden. Wir gehen dabei zurück in die „Ursuppe“, das Chaos („mess“, engl. „Chaos, Durcheinander“), bis wir keine Angst mehr davor haben. Hier entwickeln, ja befreien wir – nicht nur! - das eigene Gefühl für Farben und Formen. Spielerisch und vertrauensvoll lernen wir Schritt für Schritt unserer Intuition freien Lauf zu lassen und wir erfahren einen Geschmack davon, was es bedeuten kann „absichtslos absichtsvoll“ zu sein...

 

Einmal wöchentlich gibt es ein Treffen in einem geeigneten, großen Raum (in Andechs oder Umgebung) zu dem alle Bilder mitgebracht, ausgelegt und betrachtet werden. Jede/r Malende hat hier die Gelegenheit, über ihre bzw. seine Erfahrungen beim Malen zu sprechen.
Als „alte Messpainterin“ unterstütze ich die individuellen Prozesse der Teilnehmenden und mache auf dieses und jenes aufmerksam, wo es mir sinnvoll erscheint. Weiterhin wird durch das Betrachten der parallel ablaufenden Prozesse der anderen Teilnehmer die eigene Weiterentwicklung angeregt. Wichtig ist mir der vorurteilsfreie, geschützte Rahmen, in dem die Treffen stattfinden.

Millionen von Ausdrucksmöglichkeiten existieren abseits der bekannten Hauptstraßen der Kultur.
Jean Dubuffet
(Übrigens: Der Joseph Beuys zugeschriebene Satz "Jeder Mensch ist ein Künstler" stammt ursprünglich auch von Jean Dubuffet.)


Voraussetzungen für eine Teilnahme
Der MESSPAINTING-Prozeß ist über weite Strecken ein kathartischer, tief gehender Prozeß, der die Teilnehmer mit sich selbst konfrontiert. Wie in dem Film „La belle e la Bête“ wird das Bedrohliche erst erlöst, wenn es angesehen und geliebt wird. Mut und Lust zu einer guten Portion Selbsterfahrung, sowie die Fähigkeit zur Selbstreflektion sollte bei den Teilnehmenden also vorhanden sein.

 

Bitte beachten Sie:
Die Veranstaltung ist kein Ersatz für eine notwendige Psychotherapie. Sollten Sie sich zurzeit in psychotherapeutischer Behandlung befinden, bitte ich um Rücksprache mit Ihrem Therapeuten sowie um dessen schriftliche Einwilligung.



MESSPAINTING 2019

Erster Info-Abend

Montag 17. Dezember 2018

Beginn: 19 Uhr /Dauer ca. 1 Stunde

Hier erfahren Sie z. B. wie Sie sich einen Messpainting-Malplatz – auch bei beengten räumlichen Verhältnissen - einrichten können und natürlich beantworte ich Ihnen alle noch offenen Fragen.
Bitte melden Sie sich zu dem Info-Termin telefonisch oder per eMail an. Danke.

 

Beginn des Malens zuhause

Ende Januar 2019 (Nähere Daten folgen)

Die acht Besprechungen finden 2019 zu folgenden Terminen MONTAGABENDS statt:
(Die Daten folgen)
Die Besprechungen dauern – je nach Teilnehmerzahl - zwischen 1,5 - 3 Stunden. Sie sollten möglichst an allen, mindestens aber an 6 Abenden jeweils mindestens zwei Stunden lang dabei sein können, um den vollen Nutzen daraus ziehen zu können.

Teilnehmerzahl
maximal 8

 

Die Teilnahme an dieser außergewöhnlichen Veranstaltung kostet:
Euro 350,- (inkl. 19% MwSt) plus ca. Euro 50,- bis  70,-  für’s Material


Und hier noch zwei aussagekräftige Teilnehmer-FEEDBACKS:

"Bei mir hat das Messpainting immer noch die Nachwirkung dass ich mich „freier“ fühle, aus dem Moment heraus zu entscheiden und mit zu fließen – ich denke ich habe etwas mehr Gelassenheit im „Wirbelsturm“ des Lebens bekommen.

Wenn zurück denke und reflektiere, kann ich sagen, dass z.B. folgendes bleibende Erfahrungen aus dem Prozess sind:
- Die Intensivität und die Fokussierung im Messpaintingprozess machen sichtbar wie wichtig es ist sich auf eine Sache/Ziel total einzulassen und diszipliniert dran zu bleiben – durch alle Höhen und Tiefen hindurch, um dann einen Durchbruch regelrecht zu „erleben“

  • Zu erkennen wie „eingefahren“ doch die Handlungsweisen insgesamt sind, obwohl definitiv viel mehr Handlungsmöglichkeiten vorhanden sind
  • Wie es sich „anfühlt“ an eigene Grenzen zu stoßen, welche Vermeidungsstrategien auftauchen und wie ich es schaffe darüber hinaus zu gehen
  • Wie es sich anfühlt sich von der Zweck- und Sinnhaftigkeit einmal ganz zu verabschieden, los zu lassen und am Ende doch „tolle Ergebinsse“ erzielt zu haben
  • Dass die Einteilung in schön & hässlich, gut & schlecht ein selbst gebasteltes Konzept ist, dass sich durch solch eine Erfahrung neu und vor allem freier gestalten kann und mir und meinen Mitmenschen dadurch wesentlich mehr Raum geben.

Ich danke dir nochmals, dass ich diese Erfahrungen bei und mit dir machen durfte!"
Eva- I., Teilnehmerin am Messpainting-Prozess 2011

"Ich war in einer Sackgasse nach all den kleinteiligen, realistischen Radierungen und Zeichnungen und wusste nicht, wie es weitergehen sollte - da habe ich von Susanne Hauenstein`s MESSPAINTING gelesen - in den 8 Wochen Chaosmalerei hat sich ein Knoten gelöst, jetzt haben sich die Arme und nicht nur die Hände bewegt, die Formate wurden größer, sinnvolle Inhalte waren nicht mehr wichtig, nur Farbe und Bewegung... inzwischen bin ich bei einer Größe von 160/200, schütte die Farbe aus Eimern und experimentiere weiter..."
Renate Schmidt, Hechendorf, ca. 2004

Messpainting Besprechung 2018
Messpainting Besprechung 2018


"Ich bin gerne im (eMail-) Verteiler und verfolge gerne, was du machst. Empfehle deine Malschule auch immer wieder weiter. Schön, dass Messpainting gut läuft - ich liebe es auch immer noch sehr!"
Prof. Dr. Gertraud Schottenloher, Begründerin des Lehrstuhls für Kunsttherapie an der Akademie der Bildenden Künste München und Leiterin des privaten Ausbildungsinstitutes www.kunsttherapie-ikt.de


ANMELDUNG
Bitte melden Sie sich an, indem Sie mir eine eMail an susanne.hauenstein@t-online.de schreiben. Danke!

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